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Qualifikationsverfahren

Leistungsbeurteilungen ergeben Erfahrungsnote für das QV

Mit der neuen Bildungsverordnung wird die Lehrabschlussprüfung durch ein neues Qualifikationsverfahren ersetzt. Am Ende oder im Verlaufe jedes Moduls, dessen Inhalt in der Regel in 40 Lektionen erarbeitet wird, muss eine Leistungsbeurteilung absolviert werden, die sich aus einer oder mehreren handlungsorientierten Tests und/oder prozessorientierten Bewertungen zusammensetzt und die bei der Erfahrungsnote Informatikkompetenzen für das Fähigkeitszeugnis mitzählt.

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Im Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis (EFZ) werden vier Qualifikationsbereiche ausgewiesen:

 

Qualifikationsbereich Praktische Arbeit (IPA) (30 Prozent)

Der Qualifikationsbereich Praktische Arbeit als individuelle praktische Arbeit (IPA) wird  im Umfang von 70–90 Stunden gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Arbeit beinhaltet einen bedeutsamen Ausschnitt aus den Handlungskompetenzbereichen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden. Genauere Angaben dazu finden Sie auf der Webseite der ICT-Berufsbildung Aargau (ICT-BBAG) www.ict-bbag.ch, die ehemalige Aargauische Lehrmeistervereinigung für Informatik (AG-ICT).

 

Qualifikationsbereich Erfahrungsnote Informatikkompetenzen (30 Prozent)

Die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe folgender Notenmittel mit den nachstehenden Gewichtungen:
a. das auf eine halbe oder ganze Note gerundete Mittel aus der Summe der Noten für die Module der Informatikkompetenzen in der Berufsfachschule; diese Note wird mit 80 % gewichtet;
b. das auf eine halbe oder ganze Note gerundete Mittel aus der Summe der Noten für die Module der überbetrieblichen Kurse; diese Note wird mit 20 % gewichtet.

 

Qualifikationsbereich Erfahrungsnote erweiterte Grundkompetenzen (20 Prozent)

Die Erfahrungsnote «erweiterte Grundkompetenzen» ist das auf eine ganze oder halbe Noten gerundete Mittel aus der Summe der 8 Semesterzeugnisnoten für die erweiterten Grundkompetenzen.



Qualifikationsbereich Allgemeinbildung (20 Prozent)

Die Abschlussnote für den Qualifikationsbereich Allgemeinbildung ist das auf eine Dezimale gerundete arithmetische Mittel aus den Noten für die Vertiefungsarbeit, der  Schlussprüfung und der Erfahrungsnote, welche die Kompetenzen der Lernenden in allen Lernbereichen der Allgemeinbildung während der gesamten beruflichen Grundbildung bewertet.

 

Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung

Das Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung ist bestanden, wenn:
a. der Qualifikationsbereich «praktische Arbeit» mindestens mit der Note 4 bewertet wird;
b. die Erfahrungsnote «Informatikkompetenzen» mindestens mit der Note 4 bewertet wird;
c. die Gesamtnote mindestens 4 beträgt.

Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus der Summe der
gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung und
der gewichteten Erfahrungsnoten «erweiterte Grundkompetenzen» und «Informatikkompetenzen».

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