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Im 6. Semester ihrer Ausbildung an der Berufsmaturität arbeiten die Berufslernenden während zwei Lektionen pro Woche an einem interdisziplinären Projekt. Die Coaches betreuen weitgesteckte Themen. Die Arbeit erfolgt im Team von drei bis vier Lernenden und verbindet verschiedene Disziplinen, z.B. Geschichte und Technik oder Wirtschaft und Mathematik. Ausserdem kann nebst einer schriftlichen Arbeit ein physisches Produkt entstehen.

Herausragende und innovative Projekte werden speziell ausgezeichnet: Es locken Empfehlungen betreuender Lehrpersonen für eine Teilnahme am SJf-Wettbewerb im nächsten Jahr oder Preise der Killer-Stiftung.

Von der Idee zur Umsetzung

Dabei geht es darum den gesamten Prozess von der Ideenfindung bis zur Umsetzung durchzuspielen. Wie findet man Ideen? Mit der Beobachtung, was uns umgibt, da der Alltag oft spannende Fragen aufwirft. Was habe ich gehört? Was wird in den Medien thematisiert? Welche Diskussionen oder Kontroversen werden besprochen? Hier liefern gesellschaftliche Themen viele interessante Berührungspunkte, die einen faszinieren und motivieren können, sich mit der Thematik tiefer auseinanderzusetzen.

Nach der Ideenfindung folgt die Konzept-, Planungs- und Umsetzungsphase, in der viele Entscheide getroffen werden müssen, so auch. Die Lernenden können eine schriftliche Arbeit oder ein Produkt wie einen Film, eine Konstruktion, ein T-Shirt oder ein Hörspiel abgeben.

Fragt man die Lernenden, was sie aus der Projektarbeit mitnehmen, wird die Auseinandersetzung mit einem Thema, das Spass gemacht hat, erwähnt. Mit einem Augenzwinkern aber die Herausforderung des Zeitmanagements und die Koordination innerhalb der Gruppe angesprochen.

Die Innovationskraft und der Ideenreichtum sind grandios. Wir gratulieren unseren Lernenden für diese tollen Arbeiten!