FAQ BBBlended Learning für Lehrbetriebe
Schuljahr 2025/2026
Modulinhalte können über die Lernenden eingesehen werden. Die Lernendentypeneinschätzung sowie allfällige Masterpläne müssen von den Lernenden selbstständig an ihre Lehrbetriebe kommuniziert werden.
Der BBBlended-Learning-Leitfaden ist öffentlich auf unserer Webseite https://www.bbbaden.ch/ueber-uns/bbblended-learning/ zugänglich und kann hier eingesehen werden. Uns ist wichtig, Transparenz zu ermöglichen und gleichzeitig die Selbstverantwortung der Lernenden zu stärken. Bei Interesse sind Schulbesuche auf Anfrage jederzeit möglich. Kontaktieren Sie hierfür bitte die Klassenlehrperson.
Wie bei jeder Weiterentwicklung gibt es unterschiedliche Perspektiven. Insgesamt erleben wir eine hohe Bereitschaft zur Mitgestaltung. Lehrpersonen werden an der BBB systematisch in den gesamten Prozess einbezogen. Die Strategie wird regelmässig an Konferenzen sowie an Weiterbildungen thematisiert und weiterentwickelt. Rückmeldungen aus dem Unterricht fliessen laufend in die Umsetzung ein.
In den Jahren 2024 und 2025 haben wir sehr positive Erfahrungen mit unseren Infoveranstaltungen für Lehrbetriebe gemacht. Dieses Format werden wir deshalb weiterführen. Zusätzlich informieren wir über zentrale Entwicklungsschritte zukünftig auf unserer Website, https://www.bbbaden.ch/ueber-uns/bbblended-learning/.
Die Schulleitung steht Ihnen jederzeit gerne für Fragen oder Rückmeldungen zur Verfügung.
Ja, wir prüfen und entwickeln aktuell verschiedene Kommunikationsformen. Unser Ziel ist ein beidseitig transparenter, verlässlicher und mehrwertstiftender Austausch, der sowohl den Bedürfnissen der Schule als auch jenen der Lehrbetriebe gerecht wird.
Im Jahr 2026 werden wir gemeinsam mit pädagogischen Hochschule St. Gallen eine Evaluation von BBBlended Learning durchführen. Aktuell klären wir, in welcher Form und in welchem Umfang die Ergebnisse mit den Lehrbetrieben geteilt werden.
Der Unterricht gilt als Arbeitszeit, auch wenn der Unterricht ausserhalb der üblichen Arbeitszeit stattfindet. Wir können uns bei der Umsetzung von BBBlended Learning grundsätzlich auf die Empfehlungen der SBBK (Schweizerische Berufsbildungsämter-Konferenz) zum Homeoffice in der beruflichen Grundbildung stützen. Für die gesetzliche Unfallversicherung spielt der Arbeitsort keine Rolle. Alle Lernenden sind versichert gegen Berufskrankheiten, Berufsunfälle und Nichtberufsunfälle. Mit der Umsetzung gemäss BBBlended Learning Leitfaden erfüllen wir die Anforderungen an die zu treffenden Regelungen und die Fürsorgepflicht.
Der soziale Austausch ist explizit in der Schulstrategie verankert. Präsenzzeiten, gemeinsame Projekte, Austauschgefässe und Klassenaktivitäten sind bewusst eingeplant, um den Klassenzusammenhalt und die soziale Kompetenz der Lernenden zu fördern.
Konkrete Zahlen gibt es hierzu nicht aber wir entwickeln unsere Infrastruktur fortlaufend weiter, um an der BBB bestmögliche Lernbedingungen zu bieten. Als Beispiel wird im Februar 2026 der neue Mindspace an der Bruggerstrasse eröffnet.
Die Schul- und Projektleitung reflektiert die Umsetzung kontinuierlich anhand von Rückmeldungen der Lehrpersonen und Lernenden. Im Jahr 2026 wird die Umsetzung durch die PH St. Gallen evaluiert (siehe Frage 5). Aktuell klären wir, in welcher Form und in welchem Umfang die Ergebnisse mit den Lehrbetrieben geteilt werden.
Die Kommunikation der Einteilung der Lernendentypen erfolgt nicht via Schulnetz. Die Lernenden müssen diese selbstständig dem Lehrbetrieb kommunizieren. Wir fördern bewusst deren Kommunikations- und Selbstverantwortung gegenüber dem Lehrbetrieb.
Der Lernendentyp stellt keinen Status, sondern eine pädagogische Orientierungshilfe dar. Aktuell wird der Lernendentyp fächerübergreifend definiert. Dieser Prozess wird auf das kommende Schuljahr hin weiterentwickelt.
Im Lernendentypen-Formular ist festgehalten, wann eine Neubewertung erfolgt. Grundsätzlich wird der Lernendentyp mindestens einmal pro Schuljahr überprüft.
Der Ressourceneinsatz verändert sich in der Art aber nicht im Umfang. Lehrpersonen investieren teilweise mehr Zeit in Planung, Begleitung und individuelle Rückmeldungen.
Der Aufwand verlagert sich: Noch stärker weg von reinem Frontalunterricht hin zu differenzierter Lernbegleitung. Ziel ist es, durch klar strukturierte Lernsettings und digitale Unterstützung allen Lernenden gerecht zu werden, ohne die Lehrpersonen zu überlasten. Dies ist ein laufender Entwicklungsprozess.
Nein, die gesetzliche Verantwortung bleibt unverändert.
Diese Haltung begegnet uns häufig und wir schätzen diese. Wir sind überzeugt, dass Transparenz, Dialog und konkrete Erfahrungen helfen, Vertrauen aufzubauen im Sinne der Lernenden. BBBlended Learning ist ein Entwicklungsprozess. Rückmeldungen sind für uns wertvoll und erwünscht.
Bitte melden Sie sich via bbblended@bbbaden.ch bei uns.