BM2 Technik

Technik, Architektur, Life Sciences TALS

Informationen zum Ausbildungsbeginn

Lehrmittel

Die Informationen werden Ihnen Mitte Juni 2026 zur Verfügung gestellt. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne bei uns melden.

Aufnahmebedingungen und Informationen

Prüfungsfrei ins erste Semester aufgenommen wird, wer im EFZ eine Durchschnittsnote von mindestens 5,0 hat. Wer diese Durchschnittsnote im EFZ nicht erreicht, muss eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Die Aufnahmeprüfung besteht aus vier Teilen:

Die Prüfung hält sich in den Fächern Französisch und Englisch an die Anforderungen des Lehrplans der 4. Klasse der Sekundarschule; in den Fächern Mathematik und Deutsch gelten erhöhte Anforderungen, die sich am Niveau der Lehrabschlussprüfung ausrichten. Die Aufnahmeprüfung ist bestanden, wenn in den geprüften Fächern ein Notendurchschnitt von mindestens 4.0 erreicht wird und nicht mehr als eine Prüfungsnote unter 4.0 liegt. Die DELF B1 und Englisch-Sprachzertifikate (DELF, First, Advanced) können für den Lehrgang, nicht aber für die Aufnahmeprüfung angerechnet werden. 

Daten

Die Anmeldefrist für die BM2 für das Schuljahr 2025/26 (ab August 2025) ist abgelaufen.

Für ausserkantonale Lernende: Um eine Kostengutsprache für den Besuch eines BM II-Angebots im Aargau zu erhalten, braucht es in der Regel eine bestandene Aufnahmeprüfung im Wohnkanton (bzw. müssen die Aufnahmekriterien des jeweiligen Wohnkantons erfüllt sein). Eine bestandene Aufnahmeprüfung im Kanton Aargau wird also in der Regel nicht akzeptiert.

Dokumente

Formular zahlungspflichtiger Kanton:
Bitte reichen Sie mit der Anmeldung das Formular zahlungspflichtiger Kanton ein. Sie finden es auf der Kantonsseite. 

Wohnsitzbestätigung:
Im Formular finden Sie die Angabe, ob Sie Ihre eigene oder die Wohnsitzbestätigung Ihrer Eltern einreichen müssen.

Weitere Informationen

Zusätzliche Informationen über die Berufsmaturität finden Sie  auf der Homepage des Kantons Aargau unter folgendem Link: Berufsmaturität beim BKS des Kantons Aargau.

Bestimmungen und Lektionentafel für BM2 Technik

Vorbereitung für BM2

Wir empfehlen allen Berufsmaturandinnen und Berufsmaturanden – selbst wenn Sie in den Aufnahmeprüfungen eine gute Note erreicht haben – die aufgeführten Themen bereits vor Semesterbeginn aufzufrischen und zu repetieren. Dies erleichtert Ihnen den Einstieg in das erste Semester.

Hinweis zu Übungsmaterialien

Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität

Weitere Informationen zum nationalen Rahmenlehrplan finden Sie hier.

Arbeitsweise im Unterricht

Wie wird im Unterricht gearbeitet?
Um eine qualitativ hochstehende Unterrichts- und Lernpraxis zu gewährleisten, haben wir ein verbindliches Qualitätsleitbild entwickelt. In Bezug auf den Unterricht als zentralen Qualitätsbereich gelten folgende Grundsätze:

  • Wir streben eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an.
  • Die Lernenden erkennen die Bedeutung der Sprach- und Fremdsprachenkompetenz für ihre berufliche und persönliche Entwicklung.
  • Die Lernenden können sich Denk- und Lernfähigkeiten aneignen, die ihnen einen intuitiven, analytisch-vernetzten und problemorientierten Zugang zur Wirklichkeit ermöglichen.
  • Wir wählen Formen der Zusammenarbeit, die intensive kommunikative Erfahrungen ermöglichen und zur Reflexion des eigenen Handelns anregen.
  • Besonders im fachübergreifenden Projektunterricht und im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern übernehmen die Lernenden eine sehr aktive Rolle und ein hohes Mass an Eigenverantwortung.
  • Wir führen regelmässig Erfolgskontrollen durch, die einen differenzierten Einblick in die Fähigkeiten und Kompetenzen der Berufslernenden ermöglichen.

Semester-Promotion, Abschluss

Semesterpromotion

Wer über alle Fächer einen Durchschnitt von 4,0 erreicht, nicht mehr als 2 Minuspunkte und nicht mehr als zwei ungenügende Noten hat, wird erfolgreich ins nächste Semester promoviert. Wer eine dieser drei Bedingungen nicht erfüllt, wird provisorisch promoviert. Wer im Verlauf der Lehre zum zweiten Mal ins Provisorium gerät, wird aus der BM-Abteilung ausgeschlossen.

Voraussetzungen zum Bestehen der Berufsmaturität

Alle Fächer der Fächertafel zählen für das Bestehen der Berufsmaturität. In den Fächern mit Abschlussprüfungen ergibt sich die Note je zur Hälfte aus der Prüfungsnote und aus der Erfahrungsnote. Bei Fächern, die nicht geprüft werden, zählt der Durchschnitt der Erfahrungsnoten aller Semester, in denen das Fach unterrichtet worden ist.
Wer über alle Fächer einen Durchschnitt von 4,0 erreicht, nicht mehr als 2 Minuspunkte und nicht mehr als zwei ungenügende Noten hat, hat die Berufsmaturität bestanden.

Passerelle

Falls Sie an einer Universität oder der ETH studieren möchten, informieren Sie sich hier über die Passerelle, welche Ihnen den Zugang zu den erwähnten Institutionen ermöglicht.

AME Passerellenlehrgang

BM2 Technik, Architektur, Life Sciences TALS

Berufsbegleitende Vorbereitung auf ein (technisches) Studium an einer FH

Voraussetzung für ein Studium

Der Schwerpunkt der technischen Ausrichtung der Berufsmaturität liegt in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften. Sie ist in der Regel Voraussetzung für ein Studium an Fachhochschulen in den Bereichen Technik und Informationstechnologie, Architektur, Bau- und Planungswesen sowie Chemie und Life Sciences. Sie ermöglicht den direkten und prüfungsfreien Zugang zu einem Studium in der Fachrichtung des erlernten Berufes.

Optimale Vorbereitung

Die BM vermittelt parallel zur beruflichen Grundbildung oder im Anschluss an dieselbe erweiterte Allgemeinbildung und bereitet optimal auf das Studium an einer Fachhochschule vor.

Sie fördert ganzheitlich-vernetztes Denken und klare, sprachlich korrekte Ausdrucksweise sowie effektive überfachliche Kompetenzen.

Anspruchsvolle Ausbildung

Die anspruchsvolle Ausbildung zur BM setzt hohe Leistungsfähigkeit und ausgeprägte Leistungsbereitschaft voraus.

Nur mit einer lückenlosen und aktiven Teilnahme am Unterricht, intensiver Arbeit zu Hause und konsequentem Lösen der Hausaufgaben kann man die Berufsmaturität erfolgreich abschliessen.